http://www.gms-pfeffenhausen.de/elterninfos/corona-202021.html
 

Herzlicher Empfang für die Pfeffenhausener Erstklässler in der Schule

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Gleich zweimal fand die Einschulungsfeier für neuen Erstklässler an der Grundschule Pfeffenhausen statt. Ausgestattet mit Maske, mit bunten Schultüten und der Schultasche nahmen Eltern und Schulanfänger nach ihrer coronabedingten Besucherregistrierung in sogenannten Familieninseln in der großen Turnhalle Platz. Jeweils zwei Personen durften einen Schulanfänger begleiten. Zwischen den einzelnen Familien und den Ehrengästen, darunter Bürgermeister Florian Hölzl, Pfarrerin Veronika Mavridis, Pfarrer Günter Müller und Rektorin Gabriele Lechner herrschte Abstand von 1,5 m. Der Vorhang hinter der Bühne war liebevoll von den Lehrkräften mit selbstgebastelten Schultüten und einem Willkommensschriftzug geschmückt.  Lehrkräfte und Schulleitung taten ihr Bestes, um die Kinder unter den gegebenen Umständen, herzlich und feierlich in die Schulgemeinschaft aufzunehmen. Musiklehrerin Benedicta Ebner eröffnete die beiden Einschulungsfeiern mit ihrem, erst am Vortag, selbst komponierten und getexteten Mundartpop-Lied „Loslassen“. Mit ihrer Stimme, dem gefühlvollen Gesang und dem für den Anlass passenden Text, berührte Benedicta Ebner die Herzen der Eltern und Zuhörer „Ich bin jetzt schon groß, habt Vertrauen, …“. Pfarrerin Veronika Mavridis und Pfarrer Günter Müller sprachen Segensworte. Pfarrerin Mavridis brachte ihre Schultüte mit und erinnerte an ihren eigenen, längst vergangenen ersten Schultag, der sie als Kind mit großem Stolz erfüllte. Sie packte aus ihrer mitgebrachten Schultüte ein lachendes Gesicht, als Symbol für das morgendliche Lächeln der Klassenlehrerin bei der Begrüßung der Kinder. Ein Menschenleporello symbolisierte die Zusammengehörigkeit und Freundschaft unter den Schülern. Das letzte Symbol, eine Hand, stand für die Geborgenheit und das Getragensein in Gottes liebender Hand. Nach dem Segen sangen Pfarrerin Mavridis und Lehrerin Regina Roithner, begleitet am Klavier durch Benedicta Ebner das anrührende, moderne Lied „All das wünsch ich dir“. „Träume, die die Angst besiegen, Zweisamkeit die Einsamkeit, Morgenrot in dunklen Nächten, all das wünsch' ich dir! Fantasie, wie Seifenblasen, die der ....“ Mit Maske begrüßte Rektorin Gabriele Lechner Eltern und Schulanfänger und wünschte allen eine gute Schulzeit. Sie wies darauf hin, dass mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt beginnt, auf den die Kinder stolz sind, auf den sie sich freuen - der ihnen auch ein wenig Angst macht, vor allem unter Corona-Bedingungen. Lechner stellte den Schulanfängern ihre Klassleiterinnen Gabriele Seminjakiw (1b) und Regina Roithner (1a) sowie Verwaltungsangestellte Traudl Heinrich und Hausmeister Christian Huber vor. „All diese Erwachsenen sind für euch da, werden euch in der Schule helfen, euch unterstützen und trösten, wenn es denn mal notwendig sein sollte“. Besonders freute sich Lechner über die Anwesenheit eines prominenten, ehemaligen Erstklässlers, der vor 27 Jahren wohl ebenfalls mit „einem komischen Gefühl im Bauch“ in die Pfeffenhausener Grundschule eingeschult wurde und jetzt als erster Bürgermeister von Pfeffenhausen den Erstklässlern einen guten Start und viel Freude für den neuen Lebensabschnitt wünschte. Als Geschenk und zur Erinnerung an den schönen Tag brachte Bürgermeister Florian Hölzl „Einserbrezeln“ für die Erstklässler mit. Angesichts der geltenden Abstands- und Hygiene-Regeln konnte er die Präsente der Gemeinde aber nicht einzeln an die Kinder übergeben. Stattdessen übernahmen das die Klassleiterinnen. Rektorin Lechner überreichte dem ersten Bürgermeister von Pfeffenhausen ebenfalls eine große Brezen-Eins. Das Festprogramm wurde durch ein Sprechstück „Was musst du für die Schule haben, das können dir wir Großen sagen…“ abgerundet, das die Klasse 4b mit ihrer Lehrerin Anita Stadler einstudiert hatte. Eindrucksvoll wurde den Erstklässlern von den Viertklässlern dargeboten, welch wichtige Dinge man für das Lernen in der Schule benötigt. Unter musikalischer Begleitung verließen die Kinder zusammen mit ihrer Lehrerin die Turnhalle und erlebten ihre erste Schulstunde im eigenen Klassenraum. Etwas wehmütig blickten die Eltern ihren Kindern nach, die sie in einen weiteren Schritt Richtung Selbstständigkeit entlassen und in einen neuen Lebensabschnitt „loslassen“ mussten, wie es in Benedicta Ebners Lied zu Beginn der Einschulungsfeier hieß. Schnell wurden die Eltern wieder von der Corona-Realität eingeholt. Die Turnhalle musste zum Durchlüften und Desinfizieren der Stühle und Türklinken für die zweite Einschulungsfeier verlassen werden. Auf die übliche Bewirtung der Gäste mit Kuchen und Kaffee durch den Elternbeirat musste unter den gegebenen Umständen leider verzichtet werden.

 

 

Foto  Klasse 1b mit Klassenlehrkraft Gabriele Seminjakiw

: Klasse 1a mit Klassenlehrkraft Regina Roithner

Musiklehrerinnen Ebner und Roithner mit Pfarrerin Mavridis vor der bunt dekorierten Rückwand der Bühne

 

 

Corona-Hygiene-Regeln Grundlage Rahmenhygieneplan des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus www.km.bayern.de

1. Das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes ist innerhalb des Schulgebäudes und auf dem Schulgelände verpflichtend. Im Unterrichtsraum auf dem Sitzplatz sowie während der Pausen zur Nahrungsaufnahme darf der Nasen-Mund-Schutz abgenommen werden. In den Bussen und an den Bushaltestellen ist das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes grundsätzlich Pflicht.

2. Besucher der Schule tragen einen Nasen-Mund-Schutz, melden sich im Sekretariat oder bei der einladenden Lehrkraft an und hinterlassen ihre Kontaktdaten.

3. Das Abstandsgebot von 1,5 m wird unter den Schülerinnen und Schülern einer Klasse aufgehoben. Lehrkräfte sind angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schüler einzuhalten, wo immer dies möglich ist. Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m wird zwischen den Jahrgängen weiterhin während der gesamten Schulzeit (Schulweg, Bushaltestellen, Unterrichtszeit, WC-Aufenthalte, Pausen) eingehalten.

4. Husten und Niesen erfolgt in die Armbeuge.

5. Beim erstmaligen Betreten des Schulgebäudes am Morgen werden die Hände an einer der Desinfektionsstationen desinfiziert (ca. 30 Sekunden einmassieren).

6. Innerhalb des Schulgebäudes gilt Rechtsverkehr.

7. Regelmäßig während des Unterrichtstages werden die Hände gründlich mit Seife gewaschen (die Seife für 30 Sekunden an allen Handflächen einmassieren).

8. Nach einem Toilettengang werden die Hände gründlich mit Seife gereinigt.

9. Toilettengänge finden während der Unterrichtszeit und nicht in den Pausen statt.

10. Nicht-Bus-Schüler planen ihren Schulweg so, dass sie zwischen 7.25 und 7.45 die Schule erreichen. Unmittelbar nach Unterrichtsschluss verlassen selbige das Schulgelände auf direktem Wege.

11. Bei ausgeprägten Krankheitszeichen (z.B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) findet kein Schulbesuch statt. Bei banalen Infekten (Schnupfen, leichter Husten, Allergien, Heuschnupfen) darf die Schule besucht werden.

12. Gegenstände (Stifte, Bücher etc.) werden mit niemandem getauscht.

13. Oberflächen (Türklinken, Lichtschalter, etc.) werden möglichst mit dem Ellbogen betätigt.

14. Vor Benutzung des Computerraumes – gründliches Händewaschen – Tastatur desinfizieren!

15. Lehrkräfte sorgen für eine gute Durchlüftung (Stoßlüftung/Querlüftung) der Klassenräume.

 

 

Pfeffenhausen, 01.09.2020                                                           gez. Gabriele Lechner, Rin

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