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Das Leben ist eine Wanderung

30.03.18
 

Theater an der Grund- und Mittelschule zum Thema Berufsorientierung

„Wie finde ich meinen Weg im Leben?“, dieser Frage ging Richard Betz in seinem auf Jugendliche zugeschnittenen Theaterstück nach, das in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule aufgeführt wurde. Der Zimmerermeister gab in dem Stück „Mit Herz und Hand – ein Zimmermann erzählt seine Geschichte“ Anregungen, wie man die richtigen Entscheidungen im Leben trifft und dass der Weg dahin nicht immer nur geradeaus führt.

Über 20 Lehrlinge habe Richard Betz mittlerweile ausgebildet, und dabei könne er zusehen, wie das Selbstbewusstsein der jungen Menschen wächst und sie aufblühen. Auf Theatertour zu gehen, war für den Zimmerermeister aus Kassel zunächst eine Schnapsidee.

Doch mit welchen Klischees Jugendliche zu kämpfen haben, ärgerte ihn: Sie hätten kein Durchhaltevermögen, wüssten nicht, was sie werden wollen und könnten handwerklich nichts. Das habe er in seinem Zim Zimmereibetrieb ganz anders erlebt und möchte diesem negativen Bild entschieden entgegentreten.

„Wir legen großen Wert auf die Berufsorientierung“, erklärt Schulleiterin Gabriele Lechner. Das zeige auch die zweimalige Auszeichnung „starke Schule“ der Hertie-Stiftung für besondere berufliche Maßnahmen. Vor allem auch an der Mittelschule müsse sich wieder der Gedanke durchsetzen, dass die Chancen für die Schüler riesig seien. „Gute Handwerker braucht es auf der ganzen Welt“, zeigte Betz auf.

Es gebe 130 Handwerksberufe, und selbst große Modeschöpfer haben mal mit einer Schneiderlehre oder etwas Ähnlichem angefangen. Dies ist bereits seine dritte Theater-Tour durch Bayern, in den letzten drei Jahren hat er 20000 Jugendliche mit seinen Stücken erreicht.

Sein eigener Lebensweg, der „kreuz und quer“ verlief, erlaube ihm, auch Fehltritte und Verfehlungen als natürlichen Teil des Lebens zu vermitteln. Er selbst habe ein Architekturstudium absolviert, bevor es ihn später zum Handwerk zog. „Wenn es dir irgendwann nur noch ums Geld geht, bist du verloren“, mahnte er. Und so war auch sein Theaterstück durchzogen vom rasanten Aufstieg und tiefen Fall, von einer verlorenen Liebe mit einem kleinen Happy End, von den Tücken der Gier und schließlich seinem Glück im Handwerk.

Und ganz nebenbei baute er Stück für Stück eine Leonardo- Brücke aus Holz auf der Bühne auf, mit der man symbolisch über die Hürden des Lebens schreiten kann. Am Ende gab es Wanderbücher als Geschenke für die Kinder und Jugendlichen, ganz nach der Tradition des Wandergesellen. „Denkt einfach mal darüber nach, was ihr gern macht und was ihr gut macht“, gab er ihnen mit auf den Weg.

In welche Richtungen das Leben laufen kann, zeigten diese Schilder. In passender Zunftkleidung band Zimmerermeister Richard Betz häufig das junge Publikum mit ein. Fotos: gg Schulausstellung über das Leben in der Steinzeit Pfeffenhausen. An der Grundund Mittelschule hat sich Klassenleiterin Julia Winkler etwas ganz Besonderes für die Schüler ihrer fünften Klasse einfallen lassen.

In Gruppenarbeit sollten sie sich zu verschiedenen Bereichen aus der Steinzeit Gedanken machen und Gegenstände dazu basteln. Ziel des Projektes im Fach GPG (Geschichte/ Politik/Geographie) war, dass die Kinder etwas in Eigenarbeit erarbeiten und es anschließend anderen präsentieren.

Zu den Themen Essen, Tiere, Waffen, Jagd, Wohnen, Kleidung und Schmuck war für jeden Geschmack etwas dabei. Mit großem Einsatz gestalteten die Kinder Ohrringe aus Muscheln, Pfeil und Bogen und ein Zelt aus Schafsfell. Da die Gegenstände so schön geworden seien, beschloss Winkler, daraus eine dauerhafte Ausstellung zu machen.

Zu jedem Thema überlegten sich die Kinder erklärende Texte. Besucher erfahren, dass sich die Steinzeitmenschen von Beeren, Pilzen, Würmern, Krebsen und großen Tieren wie den Mammuts ernährten, die sie Jahren hat er 20000 Jugendliche mit seinen Stücken erreicht. Sein eigener Lebensweg, der „kreuz und quer“ verlief, erlaube ihm, auch Fehltritte und Verfehlungen als natürlichen Teil des Lebens zu vermitteln.

Er selbst habe ein Architekturstudium absolviert, bevor es ihn später zum Handwerk zog. „Wenn es dir irgendwann nur noch ums Geld geht, bist du verloren“, mahnte er. Und so war auch sein Theaterstück durchzogen vom rasanten Aufstieg und tiefen Fall, von einer verlorenen Liebe mit einem kleinen Happy End, von den Tücken der Gier und schließlich seinem Glück im Handwerk. Und ganz nebenbei baute er Stück für Stück eine Leonardo- Brücke aus Holz auf der Bühne auf, mit der man symbolisch über die Hürden des Lebens schreiten kann.

Am Ende gab es Wanderbücher als Geschenke für die Kinder und Jugendlichen, ganz nach der Tradition des Wandergesellen. „Denkt einfach mal darüber nach, was ihr gern macht und was ihr gut macht“, gab er ihnen mit auf den Weg. In welche Richtungen das Leben laufen kann, zeigten diese Schilder. In passender Zunftkleidung band Zimmerermeister Richard Betz häufig das junge Publikum mit ein. Fotos: gg Schulausstellung über das Leben in der Steinzeit Pfeffenhausen.

An der Grundund Mittelschule hat sich Klassenleiterin Julia Winkler etwas ganz Besonderes für die Schüler ihrer fünften Klasse einfallen lassen. In Gruppenarbeit sollten sie sich zu verschiedenen Bereichen aus der Steinzeit Gedanken machen und Gegenstände dazu basteln. Ziel des Projektes im Fach GPG (Geschichte/ Politik/Geographie) war, dass die Kinder etwas in Eigenarbeit erarbeiten und es anschließend anderen präsentieren.

Zu den Themen Essen, Tiere, Waffen, Jagd, Wohnen, Kleidung und Schmuck war für jeden Geschmack etwas dabei. Mit großem Einsatz gestalteten die Kinder Ohrringe aus Muscheln, Pfeil und Bogen und ein Zelt aus Schafsfell.

Da die Gegenstände so schön geworden seien, beschloss Winkler, daraus eine dauerhafte Ausstellung zu machen. Zu jedem Thema überlegten sich die Kinder erklärende Texte. Besucher erfahren, dass sich die Steinzeitmenschen von Beeren, Pilzen, Würmern, Krebsen und großen Tieren wie den Mammuts ernährten, die sie